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1979 |
wurde das
erste
ZIMO Digitalsystem (BGT-1, FP-2, FZE-2), damals noch als "Mehrzugsteuerung"
bezeichnet, ausgeliefert. Die ersten ZIMO Decoder, damals "Fahrzeug-Empfänger", maßen 45
x 30 x 20 mm. Zu dieser Zeit war das digitale Angebot sehr klein: nur
ein englisches System für 16 Züge und 6 Fahrstufen kam fast zeitgleich
mit ZIMO auf den Markt. Im Vergleich dazu wirkte das ZIMO System mit 99
Zügen und 16 Fahrstufen fast übertrieben leistungsfähig. |
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1980 |
folgte die
erste Anwendung der später als "signalabhängige
Zugbeeinflussung" bezeichnete Integration von Mehrzugsteuerung
und Zugsicherungstechnik, eine bis heute herausragende Spezialität aller
ZIMO Digitalsysteme. Es wurde auch bereits
ein Decoder-Zusatzmodul für Lastausgleichsregelung
entwickelt; wegen seinen Abmessungen damals nur für Großbahnen einsetzbar. |
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1981 |
erschien im Rahmen
der zweiten Systemgeneration (M100, M200, M400) das "Automatisierungsgerät"
M500, die erste Version der Betriebssteuerung,
welche Blockbetrieb, Fahrstraßen, Bahnhofssteuerung über Drucktastenstellwerke
wie beim Vorbild ermöglicht. |
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1984 |
hat ZIMO mit dem
M210 das erste microprocessor-gesteuerte Fahrpult
auf den Markt gebracht, wodurch zahlreiche zusätzliche Leistungsmerkmale
wie Rückholspeicher oder Doppel- bis Fünffach-Traktion realisiert werden
konnten. Auch bestand ab nun die Möglichkeit des Updates durch EPROM-Tausch. |
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1987 |
begann die Herstellung
von kundenspezifischen Gleisbildstellwerken
aus Original ÖBB-Tischfeldern, die zusammen mit dem Betriebssteuergerät
M5000 eine vollständige Ausstattung für die Zugsicherungstechnik bildeten.
Das größte Stellwerk umfasste 9000 Felder mit ca. 300 Tasten und 1500
LEDs. |
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1989 |
brachte die dritte
Systemgeneration (M1000, M2000, M4000) neben vielen anderen Komforteigenschaften
auch die ZIMO Zugnummernerkennung,
eine Funktion, welche für die nächsten 12 Jahre von keinem anderen Digitalsystem
geboten werden konnte. |
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1990 |
konnten Decoder
mit Hochfrequenz (20 kHz) - Endstufe hergestellt werden (MX41); womit
weltweit erstmals geräuscharmer Lauf (später
auch oft als "silent running" bezeichnet) mit Lastausgleichsregelung
kombiniert wurde. |
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1992 |
erfolgte die
Ablöse der Betriebssteuergeräte und Drucktastenstellwerke durch die Computer-Software
"STP" (E. Sperrer Software Entwicklung); der Computer
ermöglicht noch mehr Funktionalität in der Zugsicherung als bisher. "Warum
mit Spielzeug abgeben, wenn Sie das echte Vorbild haben können" wurde
später eine STP-Werbeaussage, die recht treffend den prinzipiellen Unterschied
der Methode "ZIMO und STP" im Vergleich zu anderen System- und
Software-Produkten zeigt. |
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1994 |
kam die vierte Systemgeneration
(MX1, MX2, MX40): kompaktes Basisgerät , Walk-around-taugliche Fahrpulte,
Infrarot-Fahrpulte, Miniaturisierung
der Fahrzeug-Empfänger, Weichen-Empfänger zum Einbau in Antriebsgehäuse,
u.a. |
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1996 |
war das für den
weiteren Firmenbestand entscheidende Jahr der Umstellung auf das
standardisierte DCC Datenformat; für einige Jahre wurden Multiprotokoll-Geräte
hergestellt, welches sowohl das "alte" ZIMO Datenformat als
auch DCC und MOTOROLA ansteuern konnten. MOTOROLA wurde von nun an auch
in allen weiteren Systemgenerationen neben DCC unterstützt. |
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1998 |
ist die Produktpalette
wieder vollständig, jetzt für das standardisierte Datenformat DCC; insbesondere stehen ab nun die "signalabhängige
Zugbeeinflussung" und die Zugnummernerkennung
auch für DCC zur Verfügung. |
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2000 |
werden mit der
sechsten
Systemgeneration (Basisgeräte MX1, MX1HS "model 2000",
Fahrzeug-Empfänger MX61 "model 2000", Miniatur-Decoder MX62, u.a.) neue Maßstäbe in bezug auf Leistungsfähigkeit, Fahreigenschaften
und Funktionsvielfalt gesetzt. |
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2002 |
kommt mit dem "Economy
Basisgerät" MX1EC ein Produkt auf den Markt, mit dem der
Einstieg in die ZIMO Steuerungstechnik zu einem bisher nicht denkbaren
günstigen Preis ermöglicht; dies ohne Einschränkung von Leistungs- und
Anwendungsmöglichkeiten. |
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2004 |
wird die
genormte "bi-directional communication" (RailCom)
in relevanten Produkte (Basisgeräte, Decoder)
vorbereitet (die Inbetriebnahme kann erst nach
Verabschiedung des NMRA Standards erfolgen), womit eine Palette erweiterter Anwendungsmöglichkeiten offen
steht. Seit Herbst 2004 sind alle ZIMO Decoder update-fähig, d.h.
es kann vom Anwender selbst - ohne Öffnen der Lok - mit Hilfe des
Decoder-Update-Gerätes eine neue SW-Version geladen werden. |
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2005 |
kommen die neuen Fahrpulte MX31 mit in modernem Design und
neuester Technik, sowie die dazugehörigen Funk-Fahrpulte MX31FU. |
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2006 |
kommen mehrere neue Produkte auf den Markt, insbesondere die
ersten Sound Decoder von ZIMO: MX690 und etwas später MX640,
sowie das
"Zentral-Fahrpult" (Fahrpult mit eingebauter Mini-Basisgerät") MX31ZL
- ein preisgünstiger Einstieg in die ZIMO Technik. |
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2007 |
werden diverse neue Methoden geschaffen, u.a. das
"Software-Update für Decoder aus dem USB-Stick", welches
besonders komfortabel und problemlos ist, da es ohne Computer auskommt. |
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2008 |
wird die Entwicklung einer völlig neuen (der siebenten)
Systemgeneration, später als MX10 und MX32 bezeichnet,
eingeleitet. Dies erweist sich als schwieriger als erwartet, da die
aktuelle Technologie (u.a. Microcontroller mit Taktfrequenzen im 100
MHz-Bereich und Farb-Bildschirme) neuartige Anforderungen an die
Entwicklungsmannschaft stellte. |
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2010 |
kommt das neue Fahrpult MX32 auf den Markt; und damit
beginnt eine neue Epoche für ZIMO und die Modellbahnsteuerung: ein
Modellbahn-Bediengerät mit modernstem OLED Touch-Screen,
32-bit-Microcontroller, auf dem u.a. Tachometer und andere
Anzeigeinstrumente, aussagekräftige Icons, Fahrzeug-Fotos, bis hin zu
Ausschnitten von Gleisbildstellwerken wiedergegeben werden können.
Beginnend mit dieser Entwicklung wird nun auch die RailCom-Technologie
intensiv genutzt. |
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