Halt vor dem roten Signal -
             MX9 auf neuen Wegen !

"Halt vor dem roten Signal" ist bei ZIMO nichts Neues -  es wird "signalabhängige Zugbeeinflussung" genannt - jeder ZIMO DCC Decoder ist entsprechend ausgerüstet. Das Thema ist durch die aktuelle Diskussion ("asymmetrisches DCC", "ABC", Bremsmodule) wieder stärker ins Blickfeld gerückt.

Der Gleisabschnitts-Modul MX9 sorgt für das Bremsen und Anhalten und für Vieles mehr; und ist bekannt für seine Leistungsfähigkeit in großen Anlagen, meistens unter Computer-Steuerung mit STP.

Jetzt (d.h. ab November 2005, mit neuer Software) gibt es der MX9 auch einfacher ...

1 Gleisabschnitts-Modul MX9  =  8 Bremsmodule (manchmal sogar 16) !

Dies steht für die einfachste Anwendung des MX9: 8 Doppelausgänge für 8 Signalstrecken, Bahnhofsgleise, oder Blöcke. Jeder Doppelausgang erlaubt den Anschluss eines Fahrabschnittes und eines Halteabschnittes, und wird zusammen mit passendem Lichtsignal (-signalen) geschaltet: auf Durchfahren (durch beide Abschnitte, wenn grün) oder Langsamfahrt (zum Vorbremsen im Fahrabschnitt) und Halt (im Halteabschnitt, wenn rot). Durchfahren in Gegenrichtung, unabhängig von Signal. Das Schalten geschieht vom ZIMO Fahrpult aus, oder durch externe Schalter/Relais, oder auch durch Verknüpfungen mit Besetztmelde-Ausgängen (Blockbetrieb !).

 


 

Diese neue Betriebsart heißt - in der vierstufigen Skala der MX9-Anwendungssarten - "geräte-autonome Signalstrecken". Die Formel "1 MX9 = 8 Bremsmodule" beschreibt die Leistungsfähigkeit des MX9 auch in dieser "niedrigsten" Anwendung nur unzureichend: er kann nämlich auch hier schon um Einiges mehr; beispielsweise "Geräte-autonomen Blockbetrieb mit Vorbremsen im Fahr-Abschnitt":
 

 

Auch Bahnhofsgleise im Zweirichtungsbetrieb können von je einem Hauptabschnitt des MX9 gesteuert werden: Geschaltetes Durchfahren oder Anhalten in definierter Richtung (Durchfahren in anderer Richtung) oder Anhalten am Gleis-Ende (vor dem zugehörigen Signal) in jeder Richtung:

 


 

Der große Unterschied . . .
. . des MX9 zu kleinen Einzel-Bremsmodulen, wie sie von anderen Herstellern kommen:

1.) Die überlegene Methode der "signalabhängigen Zugbeeinflussung" mit mehreren Langsamfahrstufen (im Vergleich zu "asymmetrischem DCC-Signal", u.a.); 

2.) Alles obige Beschriebene ist nur die "STUFE 1" der Anwendungen im MX9 - Konzept. Der MX9 ist gerüstet, falls später der Bedarf nach "höheren" Betriebsformen kommt. Der MX9 ist von vornherein in das CAN Bus - Netzwerk eingebunden, um bei Bedarf mit anderen Systemkomponenten und mit dem Computer zu kommunizieren.

 

STUFE 3: Anwendungen unter Computer-Steuerung (STP), also komplette Zugsicherungstechnik, besonders für Großanlagen.

STUFE 2: "System-autonome Anwendungen" wie komplexerer Blockbetrieb oder Fahrstrassen ("ARA's - MX1-Software dafür gerade in Entwicklung). Hier arbeitet das ZIMO Basisgerät als übergeordnete Einheit, daher sind z.B. auch Weichen eingebunden (über Magnetartikel-Decoder), "bi-directional communication", u.a.

STUFE 1: "Geräte-autonomen Signalstrecken", wie oben beschrieben. Die logische Abwicklung (der Einfahrt oder der Blocksicherung) obliegt alleine dem Microcontroller des MX9 selbst, definiert durch CV's im MX9.

STUFE 0 (null): Direkte Zuordnung der Geschwindigkeitslimits (H, L, U, ...) zu den Gleisausgängen des MX9, fix zugeordnet (durch CV's im MX9) oder schaltbar über das ZIMO Fahrpult.